Macht Koffein süchtig? – Ab wann der Konsum von Kaffee & Co. bedenklich ist…

Nachdem ich mich durch meinen Job bei WINGMAN viel mit dem Thema Koffein auseinandergesetzt habe, bin ich nicht allzu selten bei der Frage hängen geblieben, ob Koffein abhängig macht. Ich habe mir Beiträge dazu durchgelesen, aber eine zufriedenstellende und ausreichend aufklärende Antwort fand ich nicht.
Deshalb habe ich mich einmal selbst schlau gemacht und bin zu folgendem Ergebnis gekommen.

Allgemeine Fakten zu Koffein

Koffein besitzt eine stimulierende Wirkung und gehört somit zu den psychoaktiven Substanzen. Als Bestandteil von Genussmitteln wie Kaffee, Tee, Cola, Mate oder unserem WINGMAN-Koffeinriegel regt es die Aktivität von Nerven an. Mittels Extraktion kann man Koffein aus Kaffeebohnen oder Teeblättern gewinnen. In seiner reinen Form ist es ein weißes, geruchsloses und bitter schmeckendes Pulver.

Koffein hat viele Wirkungsweisen, doch im Wesentlichen treibt es die Konzentration an und wirkt Müdigkeit entgegen. Des Weiteren hat man herausgefunden, dass es zusätzlich die Aufmerksamkeit verbessert, die Geschwindigkeit von Denkprozessen erhöht und sogar das Langzeitgedächtnis verbessert.

Koffein wird jedoch nicht nur in Lebens- und Genussmitteln verwendet, sondern auch in Kombinationsschmerzmittteln, da es die Wirkstärke von Acetylsalicylsäure oder Paracetamol erhöht, welche zum Beispiel zur Behandlung von Migräne eingesetzt werden.

Außerdem wird es im medizinischen Bereich auch zur Behandlung von Atemstillständen von Neugeborenen verwendet.

Koffein kennt man auch im Kosmetikbereich. Koffein-Shampoos und koffeinhaltige Hautcremes sind beliebt, da sie Haarausfall entgegenwirken und zur Hautglättung und –straffung beitragen.

Macht Koffein nun wirklich süchtig?

Zum Anfang kann man sagen, dass der Konsum in normalen Mengen nicht schadet.Regelmäßiger Koffeinkonsum führt zu einer Toleranzentwicklung, wie man beobachten konnte. Eine wichtige Unterscheidung ist allerdings, dass im Gegensatz zu echten Drogen, Koffein nicht das suchtverstärkende Belohnungssystem aktiviert. Des Weiteren treten bei häufigem Konsum keine Merkmale wie antisoziales Verhalten oder Persönlichkeitsveränderungen auf. Auch kommt es zu keinerlei Organschäden, wie beispielsweise durch den Konsum von Tabak.

Gewohnheitsmäßige Koffeinfreunde können allerdings Entzugssymptome verspüren. Das können zum Beispiel Kopfschmerzen sein, Müdigkeit oder Konzentrationsschwächen.  Diese Symptome verschwinden aber sehr schnell und treten auch nicht zwingend auf. Wissenschaftlich besteht also kein Risiko abhängig zu werden von Koffein.

Eine unbedenkliche Dosis an Koffein entspricht für einen durchschnittlichen Erwachsenen pro Tag ca. 5,7 mg/kg Körpergewicht oder 400 Milligramm insgesamt. Das entspricht zur Orientierung in etwa täglich fünf Tassen Kaffee, fünf Dosen Energy Drink oder fünf WINGMAN-Riegeln.

Fazit

Es besteht also kein Risiko eine Sucht mit negativen Folgen nach Koffein zu entwickeln. Na gut, Suchtpotenzial bieten unsere WINGMAN-Riegel schon, aber bloß, weil sie so lecker sind und natürlich ungefährlich.

Quellen:

https://www.netdoktor.de/ernaehrung/koffein/

https://www.kaffeewirkungen.de/

https://de.wikipedia.org/wiki/Coffein

https://www.aerztezeitung.de/Medizin/Ein-Genuss-mit-Suchtpotenzial-308564.html

 

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